Nachdem ich nun schon eine Weile durch Computerprogramme Bilder erstellen lasse, wurde es langsam Zeit zu prüfen, ob ich mir als Autor bereits ähnliche Sorgen machen muss wie ein Grafikgestalter. Ich finde das, was ich als von Zeichentalent völlig unbelasteter Mensch mit Playground AI erstellen konnte, wirklich beeindruckend. Oder erschreckend, je nach Perspektive. Also liegt die These nahe, dass bei der Erzeugung von Texten ebenfalls die Software dem Menschen unerbittlich das Wasser abgraben wird. Darum habe ich ChatGPT genauer in Augenschein genommen, d.h. ich habe mich auf deren Seite angemeldet und die kostenlose Version 3.5 ausprobiert. Diese verfügt zwar nicht über den aktuellsten Wissensstand, aber das dürfte für die beabsichtigten Versuche keine Rolle spielen.

Zunächst wollte ich einen Vorschlag testen, den ich in einem Forum aufgeschnappt hatte, nämlich einen von mir geschriebenen Text durch das Programm überarbeiten zu lassen. Auf dieser Webseite findet sich eine Novelle namens Eine Legende von Amazonen. Da ich sowieso mit dem zuweilen etwas theatralischen Stil nicht ganz glücklich bin (ich bekomme den Kleist, den ich zur Recherche gelesen habe, nicht aus dem Text wieder heraus), habe ich den Anfang dieser Geschichte kopiert und ChatGPT gebeten:

Überarbeite den folgenden Text bezüglich Verständlichkeit:

Arlandera stieß mit dem Knie gegen den Schemel, der dumpf über den festgestampften Boden schrammte. Sie erstarrte und lauschte dem aufgeregten Pochen ihres Herzens, das allein die stille Dunkelheit erfüllte. Dann vernahm sie hinter den geflochtenen Matten, die die Hütte in mehrere Schlafkammern teilten, wieder das schwergewichtige Schnarchen ihres Vaters und auch die weniger aufdringlichen Atemgeräusche ihrer Mutter und ihres kleinen Bruders. Erleichtert setzte sie weiter, nun jedoch vorsichtiger, einen Fuß vor dem anderen, bis sie zur Tür gelangt war. Sie öffnete diese, durch Gewohnheit darin geübt, vollkommen lautlos einen Spalt und schlüpfte hinaus in die kalte Nacht.

Das Programm ist schon beeindruckend schnell mit seiner Antwort.

Arlandera stieß versehentlich gegen den kleinen Hocker, der über den festen Boden kratzte. Sie erstarrte und lauschte ihrem pochenden Herzen, das die stille Dunkelheit durchbrach. Dann hörte sie hinter den geflochtenen Matten, die die Hütte in separate Schlafbereiche unterteilten, erneut das laute Schnarchen ihres Vaters sowie die leisen Atemgeräusche ihrer Mutter und ihres kleinen Bruders.

Erleichtert setzte sie ihren Weg fort, diesmal jedoch vorsichtiger, indem sie behutsam einen Fuß vor den anderen setzte. Schließlich erreichte sie die Tür. Sie öffnete sie leise, da sie darin geübt war, und schlüpfte hinaus in die kalte Nacht.

Hier kann nun jeder selbst beurteilen, ob die Anpassungen angebracht sind oder nicht. Ich muss zugeben, dass ich den Vorschlägen des Programms nur in den seltensten Fällen folgen würde. Ich mag das Wort Schemel lieber als einen kleinen Hocker, ein festgestampfter Boden ist etwas anderes als ein fester Boden und vollkommen lautlos etwas anderes als leise. Auch würde Arlandera niemals das Wort separat verwenden, und aus ihrer Perspektive ist die Szene erzählt. Aber das mögen andere anders sehen. Interessant sind die Vorschläge zu Fragen, die einem ChatGPT jetzt macht (auf Englisch). Ich habe auf eine geklickt.

What happened after Arlandera left the house?

The text provided doesn't specify what happened after Arlandera left the house. It leaves the story open-ended at that point, so we don't have information about her actions or events following her departure from the house.

Da fühle ich mich ein bisschen veralbert. Dass es ins Englische wechselt, geschenkt, aber mir eine Frage vorzuschlagen und diese dann so dämlich zu beantworten ... Natürlich will ich einen Vorschlag, wie die Geschichte weitergeht, herrje.

Erzähle die Geschichte weiter.

Leise schloss Arlandera die Tür hinter sich und stand nun draußen in der eiskalten Nacht. Der Mond warf ein silbriges Licht auf die verschneite Landschaft, die sich vor ihr erstreckte. Sie wusste, dass sie nicht viel Zeit hatte, also setzte sie ihren Weg fort, immer darauf bedacht, keinen Lärm zu verursachen.

Ihr Ziel war der nahegelegene Wald, der von dichten Bäumen gesäumt war und ihr Zuflucht bieten würde. Sie hatte einen Plan gefasst und wusste genau, wohin sie gehen musste. Es war eine gefährliche Entscheidung, aber sie hatte keine andere Wahl.

Arlandera hatte von einem geheimen Treffen gehört, das im Wald stattfinden sollte, und sie war fest entschlossen, daran teilzunehmen. Es ging um die Zukunft ihres Dorfes, das unter der tyrannischen Herrschaft eines skrupellosen Barons litt. Die Menschen in ihrem Dorf sehnten sich nach Freiheit und Gerechtigkeit, und Arlandera glaubte, dass dieses Treffen der Schlüssel dazu sein könnte.

Schritt für Schritt näherte sie sich dem Wald und betrat schließlich den schützenden Schatten der Bäume. Dort traf sie auf andere Dorfbewohner, die ebenfalls gekommen waren, um für ihre Rechte zu kämpfen. Gemeinsam planten sie, wie sie den Baron entthronen und ein besseres Leben für alle schaffen könnten.

In dieser kalten, dunklen Nacht begann Arlandera eine Reise, die das Schicksal ihres Dorfes verändern würde. Sie wusste, dass der Weg steinig sein würde, aber sie war fest entschlossen, für das zu kämpfen, woran sie glaubte, und die Freiheit und Gerechtigkeit zurückzubringen, die ihr Dorf so dringend brauchte.

Ist intereressant, dass der erste Abschnitt noch spezifisch ist: eiskalt, silbriges Licht, verschneite Landschaft, etc., sich der Text dann aber mehr und mehr ins Nichtssagende und vollkommen Oberflächliche verliert. Gut, das Programm erfindet einen skrupellosen Baron und ein geheimes Treffen im Wald aus dem Nichts. Immerhin.

Erzähl mir mehr über das geheime Treffen in den Wäldern.

Das geheime Treffen im Wald war eine Zusammenkunft von Dorfbewohnern, die sich gegen die Unterdrückung und Ausbeutung ihres Dorfes durch den tyrannischen Baron wehrten. Es war eine heimliche Versammlung, da die Strafen für jeglichen Widerstand gegen den Baron äußerst brutal sein konnten.

Das Treffen fand an einem abgelegenen Ort im tiefen Wald statt, weit weg von den neugierigen Augen des Baron und seiner Schergen. Die Organisatoren des Treffens hatten die Teilnehmer sorgfältig ausgewählt und sie über geheime Botschaften informiert, um ihre Anwesenheit sicherzustellen.

Als Arlandera ankam, fand sie sich inmitten von Dorfbewohnern wieder, die ähnlich wie sie genug von der Tyrannei des Barons hatten. Es waren Männer und Frauen jeden Alters, die fest entschlossen waren, für ihre Freiheit und Rechte zu kämpfen.

Das Treffen begann mit leisen, aber leidenschaftlichen Reden von Führern, die ihre Gemeinschaft ermutigten und die Grausamkeiten des Barons anprangerten. Sie diskutierten Strategien, wie sie den Baron stürzen und ein gerechteres System für ihr Dorf etablieren könnten.

Arlandera, die bisher nie eine herausragende Rolle in ihrem Dorf gespielt hatte, fand sich plötzlich inmitten dieser mutigen Kämpfer wieder. Sie hörte aufmerksam zu und fühlte, wie ihre Entschlossenheit wuchs. Sie wusste, dass sie Teil dieser Bewegung sein musste.

Die Versammlung dauerte bis spät in die Nacht, und am Ende hatten sie einen groben Plan entwickelt, wie sie den Baron herausfordern könnten. Es würde ein langer und gefährlicher Weg sein, aber sie waren bereit, das Risiko einzugehen, um ihre Freiheit zurückzugewinnen.

Das geheime Treffen im Wald markierte den Beginn eines Widerstands, der das Schicksal ihres Dorfes verändern würde. In den folgenden Wochen und Monaten würden sie sich weiterhin im Geheimen treffen, um ihre Pläne zu schmieden und ihre Kräfte zu sammeln, in der Hoffnung, den Baron eines Tages zu stürzen und eine bessere Zukunft zu schaffen.

Das war nun wirklich fast alles nichtssagendes Blabla. Also frage ich nach.

Welcher Plan genau wurde gefasst?

Der genaue Plan, der während des geheimen Treffens im Wald gefasst wurde, war sorgfältig ausgearbeitet, um den tyrannischen Baron zu stürzen und eine bessere Zukunft für das Dorf zu schaffen. Die Hauptpunkte dieses Plans waren:

  1. Informationssammlung: Die Teilnehmer des Treffens würden Informationen über die Aktivitäten des Barons und seiner Schergen sammeln, um Beweise für seine Gräueltaten zu haben.

  2. Unterstützung gewinnen: Sie würden versuchen, Unterstützung von anderen Dörfern und Gemeinschaften in der Region zu gewinnen, die ebenfalls unter der Herrschaft des Barons litten. Dies würde ihre Kräfte vereinen und ihre Chancen auf Erfolg erhöhen.

  3. Sabotage: Es wurde beschlossen, gezielte Sabotageakte gegen die Wirtschaft und das Militär des Barons durchzuführen, um seinen Einfluss zu schwächen und ihm wirtschaftlichen Schaden zuzufügen.

  4. Aufklärung: Die Dorfbewohner würden versuchen, die Bevölkerung über die wahren Absichten und Machenschaften des Barons aufzuklären, um öffentliche Unterstützung für ihren Widerstand zu gewinnen.

  5. Bereitstellung von Schutz und Verstecken: Es wurden geheime Verstecke im Wald eingerichtet, um Mitglieder des Widerstands im Falle von Verfolgung zu schützen. Außerdem wurde beschlossen, eine Gruppe von Kämpfern auszubilden, um sich gegen Angriffe des Barons zu verteidigen.

  6. Zeitpunkt des Aufstands: Die genaue Zeit für den Aufstand wurde noch nicht festgelegt, da sie davon abhing, wie schnell sie Unterstützung gewinnen und sich vorbereiten konnten. Die Teilnehmer vereinbarten jedoch, dass sie so lange wie nötig warten würden, um sicherzustellen, dass ihr Plan gut vorbereitet war.

Der Plan war gefährlich und erforderte viel Mut und Entschlossenheit von den Dorfbewohnern. Sie wussten, dass sie ein großes Risiko eingingen, aber sie waren fest entschlossen, für ihre Freiheit und Gerechtigkeit zu kämpfen und die Tyrannei des Barons zu beenden.

Hier bin ich ein bisschen hin- und hergerissen, wie ich das nun finden soll. Zum einen ist es natürlich völlig oberflächlich und unspezifisch. Jeder Widerstand, der etwas auf sich hält, wird etwa in dieser Weise vorgehen. Darum gibt es natürlich auch andererseits eine gute Checkliste ab: Bei der Planung der Geschichte sollte jeder dieser Punkte irgendwie berücksichtigt werden. Aber wie stellt sich ChatGPT überhaupt den genauen Verlauf der Geschichte vor?

Gib mir eine Zusammenfassung der gesamten Geschichte.

Natürlich, hier ist eine Zusammenfassung der Geschichte:

Die Geschichte handelt von Arlandera, einer jungen Frau in einem Dorf, die unter der tyrannischen Herrschaft eines Barons leidet. Eines Nachts verlässt Arlandera heimlich ihr Elternhaus und schließt sich einem geheimen Treffen im Wald an, das von Dorfbewohnern organisiert wurde, die sich gegen den Baron erheben wollen.

Auf dem Treffen erfahren sie von den Gräueltaten des Barons und beschließen, gemeinsam gegen seine Herrschaft vorzugehen. Ihr Plan umfasst die Sammlung von Beweisen gegen den Baron, die Gewinnung von Unterstützung aus benachbarten Gemeinschaften, Sabotageakte, um seinen Einfluss zu schwächen, die Aufklärung der Bevölkerung über seine Machenschaften und die Vorbereitung auf einen Aufstand.

Arlandera und die anderen Dorfbewohner sind entschlossen, für ihre Freiheit und Gerechtigkeit zu kämpfen, und sie wissen, dass der Weg gefährlich ist. Sie setzen auf ihre Entschlossenheit, Mut und Zusammenarbeit, um die Tyrannei des Barons zu beenden und eine bessere Zukunft für ihr Dorf zu schaffen.

Hier hat das Programm nicht verstanden, was ich von ihm wollte. Es wiederholt einfach alles, was vorher schon geschrieben wurde. Vielleicht geht es davon aus, dass ich eine Art Klappentext haben möchte. Also muss ich es in eine andere Richtung stupsen, wir sind bei der Planung der Geschichte, und dort wäre der nächste logische Schritt:

Welche Gegenmaßnahmen wird der Baron treffen?

Der Baron wird höchstwahrscheinlich verschiedene Gegenmaßnahmen ergreifen, um den aufkommenden Widerstand der Dorfbewohner zu bekämpfen. Hier sind einige mögliche Maßnahmen, die der Baron ergreifen könnte:

  1. Verstärkung seiner Sicherheitskräfte: Der Baron könnte seine bereits vorhandenen Sicherheitskräfte verstärken, indem er mehr Wachen und Soldaten in der Umgebung stationiert, um Aufstände und Sabotageakte zu verhindern.

  2. Propaganda und Desinformation: Er könnte versuchen, die Dorfbewohner mit Propaganda und Desinformation zu verwirren, um ihre Unterstützung für den Widerstand zu untergraben.

  3. Repressalien: Der Baron könnte Repressalien gegen diejenigen Dorfbewohner verhängen, die am Treffen im Wald teilgenommen haben, um andere einzuschüchtern und von weiterem Widerstand abzuhalten.

  4. Belagerung des Waldes: Wenn der Baron von den Aktivitäten im Wald erfährt, könnte er den Wald belagern oder abschneiden, um die Bewegungsfreiheit der Dorfbewohner einzuschränken.

  5. Bestechung und Erpressung: Er könnte versuchen, einzelne Mitglieder des Widerstands durch Bestechung oder Erpressung auf seine Seite zu ziehen und Informationen über ihre Pläne zu erhalten.

  6. Verstärkung der Überwachung: Der Baron könnte die Überwachung des Dorfes und der Umgebung intensivieren, um verdächtige Aktivitäten frühzeitig zu erkennen.

  7. Verschärfung der Strafen: Er könnte die Strafen für Widerstandshandlungen verschärfen, um potenzielle Aufständische abzuschrecken.

Diese Gegenmaßnahmen könnten den Widerstand der Dorfbewohner erschweren, aber sie sind entschlossen und gut organisiert. Der Ausgang des Konflikts hängt von der Entschlossenheit und der Geschicklichkeit beider Seiten ab.

Dasselbe allgemeingültige Zeug wie oben. Generischer Kram oder Super-Checkliste, je nachdem, wie man das finden will. Interessant ist übrigens, dass die guten Maßnahmen als Vorschläge für den Widerstand aufgezählt werden und die schlechten wie Bestechung und Erpressung dem tyrannischen Baron vorbehalten sind, was natürlich nicht gesetzt ist. Die erste Möglichkeit, die meiner Frau für den Widerstand und Arlandera einfiel, war: Sie soll den Sohn des Barons verführen. Selbst wenn man das jetzt großzügig unter Bestechung einordnet, ist es dem Programm doch nur für die böse Seite in den Sinn gekommen.

Und natürlich sollte Arlandera auch einen inneren Konflikt haben:

Was könnte Arlandera davon abhalten, sich am Widerstand zu beteiligen?

Es gibt mehrere Faktoren, die Arlandera davon abhalten könnten, sich am Widerstand zu beteiligen:

  1. Angst vor Repressalien: Arlandera könnte Angst davor haben, dass der Baron oder seine Schergen sie entdecken und bestrafen, wenn sie am Widerstand teilnimmt. Die Drohung von Gewalt oder Verfolgung könnte sie abschrecken.

  2. Familienbindung: Wenn Arlandera enge familiäre Bindungen hat, könnte sie besorgt sein, dass ihre Beteiligung am Widerstand ihre Familie gefährden könnte. Sie könnte zögern, sie in Gefahr zu bringen.

  3. Zweifel an Erfolg: Arlandera könnte Zweifel daran haben, ob der Widerstand Erfolg haben wird. Sie könnte sich fragen, ob der Baron zu mächtig ist, um gestürzt zu werden, und ob es die Risiken wert ist.

  4. Mangel an Unterstützung: Wenn Arlandera das Gefühl hat, dass der Widerstand nicht genügend Unterstützung von anderen Dorfbewohnern hat oder dass sie allein dasteht, könnte sie zögern, sich zu engagieren.

  5. Persönliche Verpflichtungen: Wenn Arlandera bereits persönliche Verpflichtungen oder Verantwortlichkeiten hat, die ihre Zeit und Energie in Anspruch nehmen, könnte sie sich zurückhalten, da sie möglicherweise nicht genügend Ressourcen für den Widerstand aufbringen kann.

  6. Mangel an Vertrauen in die Führung: Wenn Arlandera Zweifel an der Führung des Widerstands oder an den strategischen Entscheidungen der Organisatoren hat, könnte sie sich zurückziehen.

Um Arlandera zur Teilnahme am Widerstand zu motivieren, müssten die Organisatoren sicherstellen, dass ihre Bedenken ernst genommen werden, und sie ermutigen, indem sie ihr klarmachen, dass sie nicht allein ist. Es wäre wichtig, ihre Ängste anzusprechen und ihr Vertrauen in den Erfolg des Widerstands zu stärken.

Auch wieder eine generische Checkliste. Und dieser letzte Abschnitt ist schon ein bisschen albern. Wir planen eine Geschichte über mittelalterliche Bauern und Barone und das Programm kommt einem mit Personalführung.

Hier habe ich die Arlandera-Sache abgebrochen. Ich habe schon eine Geschichte über sie geschrieben. Diese mag ihre Schwächen haben, aber sie ist um Längen interessanter als das, was sich aus dem Bisherigen abzeichnet. Jetzt wollte ich testen, wie gut die Maschine ist, tatsächlich zu schreiben. Also wählen wir als nächstes eine Geschichte aus, die das Programm kennt. Da wir schon bei Amazonen sind, bietet sich die andere Hauptfigur in der Geschichte an. Also frage ich nach, ob ChatGPT mit deren Geschichte vertraut ist.

Worum geht es in dem Stück Penthesilea von Kleist?

"Penthesilea" ist ein Drama von Heinrich von Kleist, das 1808 veröffentlicht wurde. Das Stück ist von der griechischen Mythologie inspiriert und handelt von der tragischen Liebe zwischen Penthesilea, der Königin der Amazonen, und Achilles, dem berühmten griechischen Krieger.

Die Handlung spielt während des Trojanischen Krieges, als die Amazonen auf Seiten der Trojaner kämpfen. Penthesilea, die tapfere und stolze Anführerin der Amazonen, verliebt sich unsterblich in Achilles, als sie ihn zum ersten Mal im Kampf sieht. Diese Liebe ist jedoch von Anfang an tragisch, da sie im Widerspruch zu ihrer Rolle als Kriegerin und ihrem Stolz steht.

Das Drama erzählt von Penthesileas verzweifelten Versuchen, Achilles' Liebe zu gewinnen, und ihren inneren Konflikten, die aus ihrer Liebe zu einem Feind resultieren. Gleichzeitig zeigt es die Grausamkeit und Brutalität des Krieges und die Konsequenzen von Leidenschaft und Stolz.

Im Verlauf der Handlung steigert sich die Leidenschaft zwischen Penthesilea und Achilles zu einer unkontrollierbaren Besessenheit, die zu einer Tragödie führt. Am Ende kommt es zu einer schrecklichen und blutigen Auseinandersetzung zwischen den beiden, die in einem Akt der Gewalt und Verzweiflung endet.

Das Stück "Penthesilea" von Kleist erforscht Themen wie Liebe, Leidenschaft, Stolz, Gewalt und die Verwirrung der menschlichen Natur. Es ist bekannt für seine poetische Sprache und seine intensive Darstellung der inneren Konflikte der Hauptfiguren.

Finde ich schon bemerkenswert, dass dieses amerikanische Programm über Kleist Bescheid weiß. Aber umso besser. Dann leg mal los.

Beschreibe das erste Treffen von Penthesilea und Achilles.

Das erste Treffen von Penthesilea und Achilles ist ein Schlüsselmoment in Kleists Drama "Penthesilea". Es findet auf dem Schlachtfeld statt, während der Trojanische Krieg tobt. Beide Krieger sind zu diesem Zeitpunkt bereits legendär und berüchtigt für ihre Tapferkeit und Kampfkunst.

Penthesilea, die stolze Königin der Amazonen, ist auf Seiten der Trojaner und kämpft gegen die griechischen Streitkräfte. Sie ist eine furchtlose Kriegerin, aber als sie Achilles, den mächtigen griechischen Helden, zum ersten Mal sieht, wird sie von einem überwältigenden Gefühl der Liebe und Bewunderung übermannt. Dieses Gefühl ist so stark, dass es sie fast zu Boden wirft, und sie ist von Achilles' Anblick und seinem heroischen Auftreten fasziniert.

Achilles, der ebenso beeindruckt von Penthesileas Tapferkeit ist, spürt eine gewisse Anziehung zu ihr, obwohl er nicht weiß, wer sie ist. Er bewundert ihren Mut und ihre Kampffähigkeiten und fühlt sich von ihrer Schönheit und Stärke angezogen.

Das erste Treffen von Penthesilea und Achilles ist geprägt von einer intensiven, aber komplexen Mischung aus Liebe, Bewunderung und Kampfgeist. Es ist der Beginn einer tragischen Liebesgeschichte, die im Verlauf des Dramas immer komplizierter wird und schließlich zu einer verhängnisvollen Konfrontation zwischen den beiden Kriegern führt.

Das meinte ich nicht. Ich will es so lesen, wie es in einer Geschichte steht.

Stelle dies als Szene in einem Roman dar.

Der Himmel über dem Schlachtfeld war von einer dichten Wolkendecke verhangen, und der Klang des Kampfes dröhnte in den Ohren der Krieger. Die Trojaner und die Griechen waren in einen erbitterten Konflikt verwickelt, bei dem jedes Schwert und jeder Speer zählte.

Inmitten des Chaos und der Verwüstung kämpfte Penthesilea, die stolze Königin der Amazonen, mit einer beispiellosen Anmut und Tapferkeit. Ihr Herz brannte vor Leidenschaft für den Kampf, aber an diesem Tag sollte sie etwas finden, das noch mächtiger war als der Durst nach Ruhm und Sieg.

Plötzlich bemerkte sie einen Krieger, der sich mit einer unvergleichlichen Bravour in die Schlacht stürzte. Sein Körper war von einer glänzenden Rüstung bedeckt, und sein Schwert fegte wie ein Tornado durch die Reihen der Trojaner. Es war Achilles, der legendäre griechische Held, von dem so viele Geschichten erzählt wurden.

Als Penthesilea Achilles zum ersten Mal sah, stockte ihr der Atem. Er war mächtig und majestätisch, ein wahrhaft göttlicher Krieger. Ihr Herz begann schneller zu schlagen, und sie spürte, wie ein seltsames Gefühl von Bewunderung und Faszination sie ergriff. Es war, als ob die Zeit stehen blieb, und sie konnte ihren Blick nicht von ihm abwenden.

Achilles, auf der anderen Seite des Schlachtfeldes, bemerkte die tapfere Amazonenkönigin, die mit solcher Entschlossenheit kämpfte. Er bewunderte ihre Geschicklichkeit im Kampf und die wilde Leidenschaft, mit der sie sich in die Schlacht stürzte. Er konnte nicht anders, als von ihr fasziniert zu sein, obwohl er nicht wusste, wer sie war.

Die beiden Krieger kämpften weiter, aber ihre Gedanken waren nun von einer unerklärlichen Anziehung gefüllt. Inmitten des Chaos des Krieges hatten sie einander gefunden, und ihre Herzen waren miteinander verflochten, bevor sie es überhaupt realisierten.

Dieses erste Treffen von Penthesilea und Achilles würde den Verlauf ihres Schicksals für immer verändern. Es war der Beginn einer Liebe, die so mächtig war, dass sie alles um sich herum überstrahlte und schließlich zu einer verhängnisvollen Konfrontation zwischen den beiden Kriegern führen sollte.

Nun ja ... Vielleicht hilft ja folgender Verbesserungsvorschlag:

Beschreibe das mit einem Dialog.

Die Schlacht tobte um sie herum, und die Krieger kämpften verzweifelt auf beiden Seiten. Inmitten des Getümmels bemerkte Penthesilea Achilles und konnte ihren Blick nicht von ihm abwenden. Sie fühlte eine seltsame Anziehungskraft, die sie noch nie zuvor erlebt hatte.

Penthesilea: (zu sich selbst, leise) Wer ist dieser Krieger, so mächtig und majestätisch?

Achilles kämpfte mit beispielloser Tapferkeit und bewegte sich geschmeidig wie ein Raubtier auf dem Schlachtfeld. Sein Blick fiel auf Penthesilea, die mutig und furchtlos kämpfte.

Achilles: (zu einem Kameraden) Sieh dir diese Kriegerin an. Sie kämpft mit einer Entschlossenheit, die ich selten gesehen habe.

Kamerad: (neugierig) Wer ist sie?

Achilles: (mit Bewunderung in der Stimme) Das weiß ich nicht, aber ich bin von ihrer Tapferkeit beeindruckt.

Während sie weiterkämpften, trafen sich ihre Blicke immer wieder. Es war, als ob die Zeit stehen blieb, und sie konnten die Anziehungskraft zwischen sich spüren.

Penthesilea: (innerlich) Seine Stärke, sein Mut... er ist anders als die anderen.

Achilles: (innerlich) Diese Kriegerin ist bemerkenswert. Wer ist sie?

Ihre Gedanken wurden von einer unausgesprochenen Verbindung geteilt, die sie nicht erklären konnten. Obwohl sie auf unterschiedlichen Seiten kämpften, fühlten sie sich auf seltsame Weise zueinander hingezogen.

Dieses erste Zusammentreffen sollte der Beginn einer ungewöhnlichen und tragischen Liebe sein, die ihr Schicksal für immer verändern würde.

Auch da haben wir uns missverstanden. Vielleicht wird es besser, wenn man den Stil eines Autoren angibt.

Wie würde Heminway das beschreiben?

Ernest Hemingway, bekannt für seinen knappen und präzisen Schreibstil, würde das Treffen von Penthesilea und Achilles in seiner eigenen einzigartigen Art beschreiben:

"Inmitten des Schlachtgetümmels, ein tobendes Inferno aus Eisen und Blut, fielen ihre Blicke aufeinander. Penthesilea, Königin der Amazonen, eine wilde Anmut inmitten des Chaos, und Achilles, der griechische Held, unerbittlich und majestätisch in seiner Entschlossenheit. Sie kannten die Namen des anderen nicht, aber in diesem Augenblick, zwischen Schwertklingen und fliegenden Pfeilen, verband sie etwas Unerklärliches.

Es war, als ob die Welt um sie herum verstummte, und die Zeit verlangsamte sich. Ihre Blicke trafen sich, und in dieser Sekunde der Stille schien alles andere bedeutungslos zu sein. Ihre Herzen begannen schneller zu schlagen, und eine unbekannte Anziehungskraft zog sie zueinander. Es war eine Liebe, die inmitten des Krieges aufkeimte, eine Liebe, die über alle Hindernisse hinweg blickte und das Schicksal in Frage stellte.

Ihre Gedanken wurden von einer unsichtbaren Verbindung geteilt, eine Verbindung, die sie nicht erklären konnten, aber die mächtiger war als alle Worte. Inmitten des Chaos und der Zerstörung hatten sie einander gefunden, und ihre Herzen waren untrennbar miteinander verflochten, bevor sie es überhaupt verstanden hatten."

Hemingways Beschreibung würde die Intensität und Komplexität dieser ungewöhnlichen Begegnung betonen, während er gleichzeitig den unverkennbaren Charakter seines Schreibstils beibehält.

Nun habe ich schon lange nichts mehr von Hemingway gelesen, aber ich bin mir wirklich sicher, dass dieser das auf gar keinen Fall so beschrieben hätte. Gut, er hätte auch nie im Leben über Penthesilea und Achilles geschrieben, aber wenn doch, dann hätte das ganz anders geklungen.

Fazit:

Das tatsächliche Schreiben einer Szene versagt vollkommen. Die Texte waren grauenvoll.

Das Überarbeiten eines bestehenden Textes könnte hilfreich sein. Das habe ich hier nicht wirklich an einem aussagekräftigen Beispiel getestet, und selbst wenn man keinen der Vorschläge übernimmt, denkt man ja trotzdem genauer über die gewählten Formulierungen nach. Also kann man den Konjunktiv streichen: es ist hilfreich.

Das Planen einer Geschichte hat mich bei dem beschriebenen Beispiel nicht besonders überzeugt. Jeder Vorschlag des Programms war für meinen Geschmack viel zu naheliegend. Aber es liefert generische Checklisten, die man wohl zumindest bedacht haben sollte. Ich habe noch nie eine Geschichte über den Widerstand gegen einen tyrannischen Baron geschrieben und weiß deshalb nicht, ob ich einen dieser Punkte vergessen hätte.

Insbesondere bei dieser letzten Beurteilung muss man berücksichtigen, dass ich ja bereits andere Planungshilfsmittel und Kreativitätstechniken verwende. Ich habe eine mehr oder weniger eingeschliffene Vorgehensweise zum Schreiben eines Romans, und im Prinzip stelle ich mir die Fragen, die ich hier ChatGPT gestellt habe, selbst. Vielleicht ist es Selbstüberschätzung, wenn ich davon ausgehe, dass mir alle diese naheliegenden Punkte auch wirklich eingefallen wären. Sagen wir mal so: Das Programm hat mich nicht ein einziges Mal überrascht. Und das hätte es tun müssen, um mich an den Haken zu kriegen.